Der perfekte Webmaster
In heutigen Zeiten baut sich jeder DAU ein Webseite, ohne zu wissen was er da eigentlich macht.
Er schnappt sich irgendein Tool, klickt wild mit der Maus herum und ist ab nun WEBMASTER ...
Ich möchte nicht beleidigend wirken. Allerdings sind die HTML-Seiten die diese Tools erstellen,
meist Schrott - es sei denn, der Benutzer einer solchen Oberfläche weiß was er macht.
Anmerkung: Ich rede von Homepages, nicht von grossen kommerziellen Seiten, welche ohne
diese Tools (eigentlich sind es Profiwerkzeuge) echt aufgeschmissen wären...
Hier ist eine Liste von unverzichtbaren Dingen auf Homepages:
1. Frames:
Sie sind eines der wichtigsten Elemente einer Webseite: man kann Besucher in die Irre führen,
fremde Webseiten einbauen und vieles andere mehr.
Am allerwichtigsten ist jedoch, das dumme Lynx-Benutzer die Seite nicht sehen können.
Zwar könnte man dies mit einem <NOFRAMES> Tag verhindern, indem man seine Seite dort nochmal als Frame-freie
Version bereitstellt. Aber wer macht sich die Arbeit eine Homepage in zwei Versionen zu gestalten...
2. Viel Grafik:
Am besten wäre natürlich eine große Grafik pro Webseite. Um dies zu bewerkstelligen braucht man
nix (oder zumindest nicht viel) von irgendwelchen dummen HTML-Tags zu wissen und man hat viel Farbe und so...
Einziger Nachteil: die dummen Lynx-Benutzer können ja schon wieder nix sehen ;-)
3. Feste Größen:
Davon sind Lynx-Benutzer Ausnahmsweise nicht betroffen. Trotzdem: feste Schriftgrößen, wie man sie mit
mit <FONT SIZE=12PT> oder ähnlich definieren kann, sind ein muß für jede vernünftige Webseite !
Man kann sich dann sicher sein, das die Schriftgröße auf allen Monitoren immer die gleiche Anzahl an Punkten bekommt.
Zwar ist das auf großen Monitoren, bei einer Auflösung von sagen wir mal 1600x1200 Punkten ziehmlich klein,
aber Leute mit kleinen Bildschirmen werden sich um so mehr freuen - bekommen sie doch eine Schriftgröße
die vielleicht den halben Bildschirm belegt ;-)
4. Macromedia & CO.:
Flash-Plugins sind schon eine feine Sache. Es gibt inzwischen schon Browser die das ganze standardmäßig
interpretieren
können...
Das die Anzahl der Browser, die Flash nicht interpretieren können überwiegt, ist eigentlich egal,
man kann ja freundlich auf die Homepage von Macromedia verweisen...
5. Browserkrieg:
Man sollte seine Seite unbedingt auf einen ganz speziellen Browser zuschneiden und die ganze Fülle an EXTRA-TAGS
die dieser zur Verfügung stellt nutzen. -- Standards vom W3C sind was für Puristen, persönliches ist gefragt.
6. JAVA:
Das ist schon was feines: JAVA als auch JAVA-Script sind ein muß für jede vernünftige Webseite.
Benutzer welche aus Sicherheitsgründen JAVA & CO. abgeschaltet haben sind selber Schuld und gehören Aufgrund ihres
Verfolgungswahns in die Klapse - schließlich sind doch _alle_ Sicherheitslücken in den neuesten Versionen beider
Standard-Browser gefixt (oder etwa doch nicht ?).
7. Fenster:
Mit jedem Link den der Besucher deiner Seite anklickt muß sich ein neues Fenster öffnen, das erhöht die Übersicht auf
dem Desktop und trainiert den Besucher beim Umgang mit der Maus.
8. Layer:
Für einen professionellen Webauftritt sind diverse <DIV> und <SPAN> - Tags
in Verbindung mit Layers ein notwendiges und sehr stilistisches Mittel.
Das man dadurch gerne mal die Scrolleisten verdeckt und in 90% der Fälle nur den halben Text
zu sehen bekommt, ist eigentlich egal... - der professionelle Besucher sieht sich sowieso nur den
Quelltext an :)
(danke marko)
Wem noch weitere Punkte zur Vervollständigung dieser Liste einfallen, kann
mir 'ne E-Mail schicken.
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